Luftige Quarkbällchen

Luftige Quarkbällchen

FÜR  25 Quarkbällchen

  • 250 g Mehl (Type 405)
  • 30 g Speisestärke
  • 250 g Quark
  • 2 Eier (Größe M)
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Neutrales Öl zum Ausbacken (1 Liter)
  • Zuckerzimtmischung zum Wälzen

Quarkbällchen sind nicht nur zur Faschingszeit beliebt sondern schmecken uns das ganze Jahr. Aber bald ist wieder Karnevals/Fasnetzeit und da dürfen sie natürlich erst recht nicht fehlen. Wie du die leckeren Quarkbällchen ganz einfach selber machst – ohne Fritteuse, zeige ich dir in diesem Rezept.

Am einfachsten funktioniert das Frittieren der Quarkbällchen sicherlich in der Fritteuse. Aber wir besitzen keine Fritteuse und frittieren auch nicht so oft, dass sich eine Anschaffung für uns lohnen würde. Also frittieren wir Berliner, Fasnachtsküchle und Quarkbällchen einfach im Topf, das geht ebenfalls super einfach, ich zeige dir unten ein paar Tipps.

Quarkbällchen-Rezept:

Dieses Rezept reicht für 25 Quarkbällchen. Pro Teigling sind es ca. 30g. Die Bällchen gehen beim Backen noch auf.

Eier, Zucker und eine Prise Salz miteinander schaumig rühren. Den Quark unterrühren.

Mehl, Speisestärke und Backpulver in eine Schüssel sieben und miteinander vermengen, anschließend zur Eiermasse hinzugeben und alles zu einem geschmeidigen, klebrigen Teig verarbeiten.

Den Quarkbällchen-Teig mit einem Löffel oder Eisportionierer portionieren und zu kleinen Kugeln formen, das klappt am besten mit gut bemehlten Händen.

Ca. 1 Liter Frittieröl in einem Topf auf 170 °C erhitzen. (Siehe Frittiertipps)

Jeweils ein paar Quarkbällchen zusammen ins Fett geben und ca. 3 Minuten ausbacken, bis sie von allen Seiten goldgelb sind. Dabei ggf. mit einer Gabel drehen.

Mit einer Schaumkelle die Quarkbällchen aus dem Öl fischen, auf einem Gitterrost oder Küchenpapier abtropfen lassen und dann noch heiß in reichlich Zuckerzimtmischung wälzen.

Die Quarkbällchen schmecken lauwarm, aber auch kalt. Lass sie dir schmecken!

PS: Deine Quarkbällchen kannst du übrigens, wie auch Berliner, mit deiner Lieblingsmarmelade füllen.

Frittiertipps für den Topf:

Zum Ausbacken immer geschmacksneutrale Frittieröle oder Frittierfette verwenden. Achte darauf, dass diese hoch erhitzt werden können. Gut sind zum Beispiel Kokosfett oder raffiniertes Sonnenblumenöl.

Topf maximal bis zur Hälfte mit Öl füllen. Die Teiglinge sollten immer gut schwimmen können, damit sie gleichmäßig garen. Verwendest du einen kleinen Topf und weniger Öl, solltest du einfach in mehr Schritten frittieren.

Zum genauen Messen der optimalen Temperatur des Öls kannst du  ein Frittierthermometer verwenden.

Alternativ kannst du die Temperatur aber auch auf altbewährte Weise prüfen (so haben’s die Großeltern früher schon gemacht): Mit Hilfe eines Holzstiels (z.B. Kochlöffel, Holzstäbchen) welchen du in das siedende Öl hälst, siehst du ob Bläschen emporsteigen. Dann wäre das Fett heiß genug.

Das Öl darf aber auch nicht zu heiß werden. Als Obergrenze bei Frittierfett gilt 175 Grad Celsius. Wenn das Öl anfängt zu qualmen, ist es bereits zu heiß.

Grundsätzlich gilt so kurz wie möglich, so lange wie nötig frittieren, damit die Teiglinge nicht zu viel Fett aufsaugen. Anschließend das Frittierte gut abtropfen lassen. Ggf. vorab einfach nur einen Teigling frittieren und dann prüfen ob er gar ist.

Teiglinge immer mit einer Zange, Besteck oder einem Sieb – niemals mit der Hand ins Fett geben, das Öl kann spritzen und es kann zu schlimmen Verbrennungen kommen.

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Tipp/Info

In der Regel kannst du Frittieröl zwei- bis dreimal wiederverwenden, wenn du es filterst. Gieße es einfach durch ein feines Sieb in ein geeignetes Behältnis, welches du verschließen kannst.

Übrigens: Kleine Mengen Öl/Fett (<= 1 Liter) darf im Restmüll entsorgt werden. Größere Mengen müssen beim Müllentsorgungshof entsorgt werden werden.

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